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02.10.2026 – Bundesverband

Dreiländertagung 2026: Forschung und Versorgung gemeinsam weiterdenken

Drei Länder, drei Therapieberufe und viele gemeinsame Themen: Bei der VFWG-Dreiländertagung vom 23. bis 25. September 2026 in Hildesheim trafen sich Fachpersonen aus Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Mittelpunkt standen aktuelle Forschung, neue Ideen für die Versorgung und die Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse ihren Weg in die Praxis finden.
Von rechts nach links: Julia Schirmer (DVE), Prof. Dr. Bernhard Borgetto (Sprecher des Bündnisses Therapieberufe an die Hochschulen), Prof. Dr. Annette Probst (Vorsitzende Fachbereichstag Therapiewissenschaft – FBTT) und Dr. Minettchen Herchenröder (Physio Deutschland)

Für Physio Deutschland war Generalsekretärin Dr. Minettchen Herchenröder bei der ausgebuchten VFWG-Tagung (Verein zur Förderung der Wissenschaft in den Gesundheitsberufen, kurz VFWG) dabei. Die Vorträge und Diskussionen reichten von Digitalisierung und neuen Versorgungsformen bis hin zu Kompetenzentwicklung und interprofessioneller Zusammenarbeit. Dabei wurde auch ein Unterschied zwischen den drei Ländern sichtbar: Während die Therapieberufe in Österreich und der Schweiz auf Bachelorniveau ausgebildet werden, ist Deutschland bei der Akademisierung noch nicht so weit. Das wirkt sich auch auf die Möglichkeiten aus, Forschung in den Therapieberufen voranzubringen.

   

Wissenschaftliche Strukturen müssen mehr Bedeutung bekommen

Die Dreiländertagung hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Innovationskraft in den Therapieberufen steckt.

   

Gleichzeitig sehen wir, dass Deutschland bei Akademisierung und Forschungsstrukturen aufholen muss. Wenn Physiotherapeut*innen die Versorgung von morgen aktiv mitgestalten sollen, brauchen sie dafür starke wissenschaftliche Strukturen und Wissen
Dr. Minettchen Herchenröder
Generalsekretärin von Physio Deutschland

  

Neben den fachlichen Impulsen lebte die Tagung vor allem vom Austausch über Berufs- und Ländergrenzen hinweg. Für den Verband nimmt Minettchen Herchenröder deshalb eine klare Botschaft mit: Gute Versorgung braucht nicht nur engagierte Therapeut*innen in der Praxis – „Sondern auch die Möglichkeit, Fragen aus dieser Praxis wissenschaftlich zu untersuchen und daraus neue Lösungen für die Versorgung zu entwickeln."

Zur Internetseite:

Verein zur Förderung der Wissenschaft in den Gesundheitsberufen