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02.11.2018

Erstmals Ausbildungsvergütung für Physiotherapeuten durchgesetzt

Am 31. Oktober 2018 konnte erstmals eine Ausbildungsvergütung für Physiotherapeuten durchgesetzt werden. Ab 01. Januar 2019 sollen Auszubildende in den Gesundheitsberufen an kommunalen Krankenhäusern und Unikliniken eine Vergütung erhalten.


Das hat die Gewerkschaft ver.di gegenüber dem Arbeitgeberverband VKA und dem Bund nach langen Verhandlungen durchgesetzt. Mit diesem Durchbruch wird eine zentrale Forderung von PHYSIO-DEUTSCHLAND für einige angehende Physiotherapeuten Realität. Die neuen Vereinbarungen an kommunalen Kliniken und Unikliniken lehnen sich sehr stark an den Ausbildungsvertrag, der für die Pflege gilt, an.

Die Meldung von ver.di zum Verhandlungsdurchbruch gibt es hier.

Markus Norys, 1. Vorsitzender des LV Bayern, erklärt: „Neben der Schulgeldfreiheit, die erst kürzlich vom Bayerischen Kabinett beschlossen wurde, ist die Ausbildungsvergütung ist ein weiterer wichtiger Schritt, um mehr junge Menschen für unseren Beruf zu interessieren und so dem steigenden Bedarf an Physiotherapie gerecht zu werden. Jetzt muss sichergestellt werden, dass durch diese Maßnahme weder die Anzahl der Ausbildungsplätze noch die Qualität der praktischen Ausbildung beeinträchtigt werden. Diese Aspekte müssen bei Überlegungen zur Finanzierung unbedingt sicher gestellt werden!“

Darüber hinaus wird sich PHYSIO-DEUTSCHLAND dafür stark machen, dass die Ausbildungsvergütung flächendeckend, also nicht nur an kommunalen Krankenhäusern und Unikliniken, sondern auch an privaten Einrichtungen, umgesetzt wird.